Satellit
Beim Internet-Zugang via Satellit ist ähnlich wie bei ADSL die Downstreamrate deutlich
höher als die Upstreamrate.
Die meisten Anbieter ermöglichen lediglich den Downstream via
Satellit, für den Rückkanal muss auf die Telefonleitung zurückgegriffen
werden, was eine Echtzeitkommunikation verhindert. |
Scanner
Gerät zur Umwandlung eines Bildes in ein computerfähiges Rasterbild.
Dabei wird die Vorlage Punkt für Punkt abgetastet, digitalisiert
und an den Rechner weitergeleitet. |
Scrambler (Verwürfler)
Wird zum Kodieren des TV-Signals bei Pay-TV oder zur Verschlüsselung
von Telefongesprächen eingesetzt. |
Scratchy-Banner (Rubbel-Banner)
"
Rubbel mich frei!", ruft der Scratchy-Banner dem User zu. Die
grau verdeckte Fläche lässt sich mit der Maus wegkratzen. |
Screendesign
Layout von Bildschirminhalten, beispielsweise einer Website. |
Screenshot
Fotografie des PC-Bildschirminhalts oder eines Teils davon. |
Script-Kiddys
Hacker im Kinder- und Jugendalter, die vorgefertigte Programme
aus dem Internet herunterladen, um damit in fremde Netze einzudringen. |
Scroll Ad
Werbefläche, die beim Scrollen einer
Seite mitwandert, also immer zu sehen ist. Wird auch als Sticky
Ad (engl.: klebrige Anzeige) bezeichnet. |
Scrollen (blättern)
Mit der Maus den Bildschirminhalt nach unten oder oben verschieben. |
SCSI (Small Computer Systems Interface)
Ü
bertragungsbus vom Computer zu einem oder mehreren Peripheriegeräten
mit parallelem Übertragungsverfahren, beispielsweise Festplatten, Scannern oder CD-Rom-Laufwerken.
Datenübertragungsrate max. 32 Mbit/s. |
SCSI/2
Neue Version des SCSI mit
einer Datenübertragungsrate von max. 80 Mbit/s. |
SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line)
Im Unterschied zu ADSL hält
SDSL für beide Richtungen des Datenverkehrs die identische Bandbreite
vor, die derzeit maximal 2,3 Megabit pro Sekunde beträgt. SDSL
ist vor allem für Geschäftskunden aus kleinen und mittelständischen
Unternehmen interessant: Es eignet sich beispielsweise für Videokonferenzen, VPN und
den Versand großer Datenmengen. Siehe DSL. |
Search Engine (Suchmaschine)
Programm, das einen Zugang zu Datenbanken vermittelt, auf denen
Informationen über Dokumente im World
Wide Web gespeichert werden. Wichtige Suchmaschinen sind
u. a. Altavista und
Fireball. |
Second Level Domain (SLD)
Der Teil einer Domain,
der vor der Top
Level Domain (TLD) steht - meist der Name einer Firma, einer
Organisation oder Universität. Beispiel: In www.medienportal.biz
ist "medienportal" die SLD, "biz" die TLD. |
Seeker (Sucher)
Im Gegensatz zum Surfer fahndet ein Seeker im Internet gezielt
nach bestimmten Informationen. Vergleiche Surfen. |
Server
Computer, der dem Client das
angefragte Material liefert. Ein Web-Server
bietet beispielsweise einem Web-Client wie einem Browser die
Möglichkeit, Informationen abzurufen. |
Session Length (Verweildauer)
Begriff zur Erfassung der Medialeistung von Online-Werbung.
Session Length gibt Auskunft über die Dauer eines Besuchs auf
einer Website. |
SET (Secure Electronic Transaction)
Gemeinsamer Verschlüsselungsstandard der Konsortien Microsoft
und Visa einerseits und Mastercard, IBM und Netscape andererseits
für den elektronischen Zahlungsverkehr im Internet. |
Settop-Box
Gerät zur Umwandlung der digitalen Programme und zur Verarbeitung
von Zuschauereingaben bei interaktivem TV. |
SGML (Standard Generalized Markup Language)
Beschreibt die logische Struktur eines Dokuments, nicht
das Aussehen gemäß ISO-Standard.
Eine Untermenge ist HTML. |
Shareware
Software, die Interessenten von den Entwicklern für eine gewisse
Zeit zur Probe zur Verfügung gestellt wird, danach mit Bezahlung
einer Gebühr weiter verwendet werden darf. |
Shell (Schale, Mantel)
Softwareschnittstelle zum Betriebssystem eines Computers, die
Benutzerkommandos an den Kernel übermittelt. |
Shockwave
Softwareprogramm des amerikanischen Unternehmens Macromedia,
das Animationen auf einer Website erlaubt. |
SHTTP (Secure HyperText Transport Protocol)
Die gesicherte, da verschlüsselte Übertragung von HTML-Seiten
und Formularinhalten als Standard-Übertragung im Internet. |
Signature (Unterschrift)
Textzeilen am Ende einer E-Mail,
die Absenderangaben wie Name, Adresse und ähnliches enthalten. |
Simsen
Volkssport unter Jugendlichen: Wer eine SMS verschickt,
simst. |
Site
Bezeichnung für die WWW-Präsenz
eines Anbieters, dazu gehören, ausgehend von der Homepage als
erster Seite des Angebots, alle dahinter liegenden einzelnen
Web-Seiten, Dokumente und Download-Bereiche. |
Site Description Database
Datenbank aller FTP-Server auf
einem Archie-Server. |
Site-Promotion
Werbung für Websites auf anderen Websites oder in klassischen
Medien. |
Sitemap
Übersicht zu den Angeboten auf den Seiten einer Webpräsenz. |
Skyscraper (Wolkenkratzer)
Vertikale Webanzeige im Riesenformat, einer größeren Printanzeige ähnlich.
Vorteil: Viel Platz, hoher Aufmerksamkeitswert. Nachteil: Die
Abgrenzung vom redaktionellen Content ist nicht immer evident,
wenn auf eine Kennzeichnung als Anzeige verzichtet wird. |
SLIP (Serial Line Internet Protocol)
Ein einfaches Protokoll, mit dem man sich ins Internet einwählen
kann. Zunehmend durch das schnellere PPP ersetzt. |
Smartcard (raffinierte Karte)
Plastikkärtchen mit integriertem Chip, der Geldbeträge
speichert. Ursprünglich vor allem als Telefonkarte eingesetzt,
inzwischen mehr und mehr als Geldkarte verwendet. Die Geldkarte
lässt sich – auch online – wieder aufladen und wahrt im
Gegensatz zur Kreditkarte die Anonymität des Kartenbesitzers,
funktioniert also wie Bargeld. |
SMDS (Switched Multimegabit Data Service)
Ein von Bell entwickeltes paketorientiertes Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsnetz. |
Smiley
Ur-Form des Emoticons. Das erste Smiley war das Zeichen für Lächeln
:-). Eine Sammlung von Smileys kann im Internet abgerufen
werden unter der Adresse http://www.uca.es/bigdummy/bdg_290.html. |
SMS (Short Message Service)
Maximal 160 Zeichen lange Kurzmitteilung an ein Handy. SMS-Nachrichten
lassen sich von einem Handy ans andere und auch via Internet
verschicken. |
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)
E-Mail-Protokoll
im Internet,
das lediglich die ersten 128 Zeichen des ASCII-Codes
benutzt. Sonderzeichen können deshalb nicht verwendet werden. |
Snail Mail (Schneckenpost)
So bezeichnen E-Mail-Fans
die herkömmliche Postzustellung. |
Sniffer (Schnüffler)
Programm oder Person, die den Datenverkehr abhört. |
Spam
Müllt Leitungen und Mailboxen zu. Entweder als Attacke von Feinden
oder durch unerwünschte Werbe-Mails. Siehe auch Junk-Mail. |
Spider (Spinne)
Programm, das für Suchmaschinen Websites nach
Schlagworten absucht oder Preisvergleiche in Internet-Shops
anstellt. Bedeutungsgleich mit Crawler und Robot. |
Spot
Analog zum Fernsehspot: Werbefilme. Im Internet müssen Spots „gestreamt" werden.
Dazu braucht es eine bestimmte Technologie, spezielle Voraussetzungen
bei den Adservern und hohe Bandbreiten für die Übertragung. Es
wird damit gerechnet, dass sich Spots im Jahr 2002 durchsetzen
werden. Dann nämlich soll ihre technische Qualität an die von
TV-Spots heranreichen. |
Spyware Spionage-Software
Programme, die ohne das Wissen des Users oder seine ausdrückliche
Zustimmung sein Surfverhalten registrieren. Die so gewonnenen
Informationen werden in Datenbanken abgelegt, ausgewertet und
eventuell an Dritte weitergegeben. Spyware kann beispielsweise
durch Trojaner,
E-Mails im HTML-Format, Werbebanner und bei der Installation
von aus dem Internet heruntergeladener Software auf den eigenen
Computer gelangen. Auch Cookies sind
eine Form von Spyware. |
SQL (Structured Query Language)
Abfragesprache für Datenbanksysteme, bei der komplexe Datenbankmanipulationen
unabhängig vom Dateninhalt durch einfache Schlüsselworte
möglich sind. |
SSL (Secure Socket Layer)
Von Netscape entwickeltes Protokoll zur gesicherten Übertragung
sensibler Daten (z. B. Kreditkartennummern) übers Internet. |
Standleitung
Im Gegensatz zum Dial-Up eine
permanente Verbindung über eine feste Leitung. |
Statischer Banner
Die Urform des Banners:
Einfacher grafischer Banner ohne Animation. Führt beim Anklicken
auf die verlinkte Site des Werbungtreibenden. Gelegentlich noch
in der Art einer Windows-Systemmeldung oder als Scrollbar aufgemacht,
um den Nutzer zum Klick zu verführen. |
Stickiness (Klebrigkeit)
Die Verweildauer eines Users auf einer Site. |
Streaming
Simultane Übertragung eines Datenstroms, z. B. für Videos. Erfordert
hohe Bandbreiten. |
Subdomain
Wird eine Second
Level Domain (SLD) weiter unterteilt, spricht man von einer
Subdomain oder von einer Third Level Domain. Die Subdomain erscheint
vor der SLD. Solange insgesamt maximal 64 Zeichen verwendet werden,
dürfen beliebig viele Subdomains gebildet werden. Häufig nutzen
globale Unternehmen Subdomains, damit die Sites ihrer nationalen
Niederlassungen direkt aufgerufen werden können. Beispiel: In
der Adresse www.de.ibm.com ist "de" die Subdomain, die vor der übergeordneten
SLD "ibm" steht. Dieselbe Site lässt sich freilich auch so aufrufen:
www.ibm.com/de. Siehe auch Domain. |
Suchmaschine
Als "Recherchewerkzeug" im Netz unverzichtbar. Suchmaschinen
grasen nach Eingabe des Suchbegriffs das Internet nach
den entsprechenden Informationen auf den Websites ab.
Im Gegensatz zu Katalogen werden
die Informationen aber nicht redaktionell aufbereitet. Mittlerweile
haben viele Suchmaschinen gleichzeitig auch Katalog-Bereiche. |
Superstitial
Art des Pop-ups,
die von der Firma Unicast entwickelt und patentiert wurde. Öffnet
sich in einem eigenen Fenster, lädt sich im Unterschied zum Pop-up
aber im Hintergrund und stört den User darum weniger. Die Dateigröße
beträgt bis zu 100 Kilobyte und ermöglicht so komplexere Animationen.
Superstitials benötigen spezielle Ad-Server.
Sie werden nur angezeigt, wenn der User die technischen Voraussetzungen
(zum Beispiel den Browser von
Microsoft und Flash)
mitbringt. Superstitials gelten als Vorläufer von Spots. |
Surfen (umherschweifen)
Das meist spielerische Wandern von einem Link zum
andern. |
Switching (schalten)
Datentransport über geschaltete Leitungen. Gegensatz: Routing. |
Sysop (Systemoperator)
Ein Sysop ist der Administrator eines Internet-Zugangsrechners. |
| >> nach
oben |