P2P (Peer-to-Peer)
Datenaustausch via Internet, der ohne zentrale Server auskommt.
Voraussetzung dazu ist eine Software, die auf der Festplatte
des Nutzers ein Verzeichnis einrichtet, auf das andere Nutzer
zugreifen dürfen. Dient dem Austausch von Musiktiteln, Bildern,
Texten und anderen Daten. Bekannteste Beispiele für P2P-Netzwerke
sind Napster (das allerdings mit einer zentralen Datenbank
arbeitet) und Gnutella (http://www.gnutellanet.com). P2P wird
von der Musik- und Filmindustrie wegen angeblicher oder tatsächlicher
Verletzungen von Urheberrechten unter Beschuss genommen. |
Packet (Paket, Päckchen)
Ein Datenpaket, das klein genug ist, um schnell und sicher über
das Internet übertragen
werden zu können. |
Page Impressions
Neuerer Begriff für Page
Views und als solcher wichtiges Kriterium für die Reichweiten-Analyse
der Online-Angebote. Gemessen wird die Anzahl der Sichtkontakte
beliebiger Nutzer mit einer potenziell werbungführenden HTML-Seite,
d. h. die Nutzung einzelner Seiten eines Angebotes. |
Page Views
Veralteter Begriff zur Reichweiten-Analyse der Online-Angebote. |
Passwort
Individuelles und geheimes Schlüsselwort, durch das sich der
Benutzer z. B. gegenüber dem Server als
rechtmäßiger User ausweist. |
Patch (Flicken)
Viele Computerprogramme werden unfertig auf den Markt geworfen,
sodass der Anwender unfreiwillig zum Versuchskaninchen wird.
Mit nachträglichen Patches, die via Internet heruntergeladen
werden können, wollen die Hersteller der Programme bekannt
gewordene Fehler beseitigen. |
Pay-per-View
Ursprünglich Form des Pay-TVs, bei der sich der Nutzer gegen
Gebühr einzelne Sendungen aus unterschiedlichen Kanälen auswählen
kann. Inzwischen auch im Web gebräuchlich, wo der Zugang für
bestimmte Webseiten nur gegen Entgelt möglich ist. Wenn bei jedem
einzelnen Besuch bezahlt werden muss, handelt es sich um Pay-per-Use. |
Pay-TV
Verschlüsselt ausgestrahlte TV-Programme für Abonnenten. Für
den Empfang ist ein TV-Decoder notwendig. |
PCMCIA (Personal Computer Memory Card Informations Association)
Internationales Standardisierungskomitee für die Erweiterungskarten
für Notebooks und digitale Kameras. Es gibt Festspeicher-, Modem-,
Sound- und Videokarten im PCMCIA-Format. |
PDA (Personal Digital Assistant)
Das Filofax für den Computerfreund, mit dem man Termine und Adressen
verwalten und Texte erstellen kann. Datenaustausch mit dem Computer
ist möglich. Siehe Handheld. |
PDF (Portable Document Format)
Format von Acrobat-Dateien. |
Pentium
Weit verbreitete Prozessorfamilie
der Firma Intel. |
Permission Marketing
Hier fragt der Marketer den User um Erlaubnis (engl. Permission),
ob er ihm per E-Mail Werbung oder Informationen zuschicken
darf. Ziel sind auf den einzelnen User zugeschnittene Botschaften,
die diesen tatsächlich interessieren. Dazu liefert der User
dem Werbungtreibenden oder dem Dienstleister persönliche Informationen.
Der Todfeind des Permission Marketing ist der Spam. |
Personalisierung
Service für den Besucher einer Site, das Informationsangebot
auf seine Interessen zuzuschneiden. Portalsites etwa
bieten die Möglichkeit, nur Nachrichten in vom Besucher gewünschten
Kategorien (wie etwa Computer und Finanzen) anzuzeigen. |
PGP (Pretty Good Privacy)
Verschlüsselungsverfahren für die Übertragung von E-Mails.
Arbeitet mit dem Public-Key-Verfahren. |
PIN (Persönliche Identifikations-Nummer)
Ein geheimer Zugangscode, durch den sich der Benutzer z. B. beim
Homebanking im Kontakt mit seiner Bank identifiziert und sich
so vor Missbrauch schützt. |
PING (Packet INternet Groper)
Programm, mit dem festgestellt werden kann, ob eine Zieladresse
existiert oder verbindungsbereit ist. |
Pixel (Picture Element)
Bezeichnung für die Bildpunkte, aus denen in der elektronischen
Datenverarbeitung und Telekommunikation Bilder zusammengesetzt
werden. |
Player
Software oder Hardware-Gerät zum Anschauen oder Anhören digitaler Multimediadaten. |
Plug-in (einstecken)
Softwareprogramm, das die Anwendungsmöglichkeiten eines Browsers erweitert.
Plug-ins können vom Internet auf den eigenen Computer heruntergeladen
werden. So gibt es Programme, die Radiohören über das World
Wide Web ermöglichen. |
PoI (Point of Information)
Der Ort, an dem es Infos gibt. Siehe Kioskterminal. |
PoP (Point of Presence)
Lokaler Internet-Provider bzw.
lokaler Zugangsknoten eines überregionalen Providers. |
Pop-under
Liegt im Unterschied zum Pop-up-Advertisement nicht
auf einer Webseite, sondern darunter. Zeigt sich erst, nachdem
das Browser-Fenster geschlossen wurde. |
Pop-up-Advertisement (Aufspringende Anzeige)
Schwächere Form des Interstitials:
Die Werbung wird in ein neues Browserfenster geladen. |
POP3-Server
Programm, das die Mailboxen organisiert,
in denen man E-Mails empfängt. |
Portalsite
Automatisch geladene Startsite ins Internet.
Enthält meist ein Verzeichnis anderer Websites,
einen Nachrichtenbereich, eine Suchmaschine und häufig kostenlose E-Mail.
Kann bei einigen Anbietern personalisiert, d. h. vom User individuell
konfiguriert werden. |
PoS (Point of Sale)
Verkaufsort. Siehe Kioskterminal. |
Posten (versenden)
Eine Nachricht versenden oder verbreiten durch E-Mail,
in einer Newsgroup oder
in Nachrichtenbereichen. |
PostScript
Seitenbeschreibungssprache, die eine geräteunabhängige (Druck-)
Ausgabe von Daten ermöglicht. |
Powerline
Technologie zur Datenübermittlung via Stromnetz. Wird voraussichtlich
2001 marktreif. Ziel ist der Internet-Zugang an jeder Steckdose.
Die maximale Datenrate soll zwischen 1 und 4 Megabits pro Sekunde
liegen. |
Powershopping
Einkaufsmodell, bei dem sich einzelne User zu Kaufgemeinschaften
zusammenschließen, um Produkte mittels Mengenrabatt günstiger
beziehen zu können. Auch Co-Shopping genannt. |
PPP (Point to Point Protocol)
Ä
hnlich wie SLIP ein
Protokoll, mit dem man sich ins Internet einwählen kann. |
Proprietär (einem Eigentümer gehörend)
Kommerzielle Online-Dienste,
die die Teilnahme nur mit Benutzung einer eigens für den
Dienst entwickelten Software und gegen Entrichtung von
Gebühren erlauben. |
Prosumer
Kunstwort aus Producer und Consumer. Meint, dass der Konsument
aktiv am Produktionsprozess beteiligt ist, indem er Produkteigenschaften
mitentscheidet. Beispielsweise bei der Mass
Customization. |
Protokoll
System von Regeln, das die Datenübertragung steuert und so überhaupt
erst ermöglicht. Das Internet basiert
auf mehreren Protokollen (beispielsweise FTP, HTTP, TCP/IP). |
Provider
Anbieter eines Internet-Zugangs. |
Proxy-Server
Server eines Providers,
auf dem die Zwischenspeicherung von oft abgerufenen Informationen
aus dem Internet erfolgt. |
Prozessor
Zentraler Bestandteil eines Computers, der alle wesentlichen
Rechen- und Steueroperationen übernimmt. Bekanntester Prozessor
ist der "Pentium" (Werbeslogan: "Intel inside"). |
Public Domain (allgemein zugänglich)
Software, die ohne Copyright frei verfügbar ist und kostenlos
verbreitet und auch verändert werden darf. |
Public-Key-Verfahren
Verschlüsselungstechnik, die mit jeweils einem vertraulichen,
nur dem Berechtigten zugeteilten und ferner einem öffentlichen, über
das Internet zu verbreitenden Zifferncode arbeitet. Beide Codes
ergeben ein nur einmal vorhandenes Schlüsselpaar, mit dem die
Daten entschlüsselt werden können. |
Pull
Gegensatz zu Push:
Pull-Marketing basiert auf dem grundlegenden Gedanken, dass Nutzer
des Internet großes Interesse an Interaktivität haben. Konsequenz
für Contentanbieter,
so die Schlussfolgerung der Pull-Anhänger: Es kommt darauf an,
Internetnutzer immer wieder auf die entsprechenden Websites zu
ziehen und den Content permanent zu erneuern. |
Push
Gegensatz zu Pull:
Bei Push-Technologien werden Nachrichten und Infos dem Nutzer
auf den Schirm geliefert. Nach einem Höhepunkt Mitte der 90er
Jahre inzwischen kaum noch gebräuchlich. |
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