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I-Mode
Mobilfunk-Dienst, der von der Mobilfunktochter DoCoMo des japanischen Telekommunikationskonzerns NTT Anfang 1999 eingeführt wurde. Konnte in Japan innerhalb kurzer Zeit zig Millionen Nutzer für sich gewinnen. Der Grund liegt im hohen Nutzwert des Dienstes und seiner Usability. Mit I-Mode lassen sich via Handy unter anderem E-Mails veschicken und vereinfachte Websites darstellen.
Icann (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers)
Internationale, private, aber nicht-kommerzielle Organisation, die das Domain-Name-System koordiniert.
Icon
Grafisches Symbol, das mit der Maus angeklickt werden kann, um eine Funktion oder ein Programm zu aktivieren.
ICQ (I seek you)
Programm, das automatisch mitteilt, ob ein registrierter Bekannter momentan ebenfalls online ist.
Image Map
Mit Image Maps werden bei Grafiken einer HTML-Seite Bildbereiche definiert, die als Link fungieren.
IMAP4 (Internet Message Access Protocol)
Protokoll zum Empfang von E-Mails. Vergleichbar mit POP3, aber neueren Datums und mit weiteren Funktionen. So können z. B. die Betreffzeilen der Mails gelesen werden, ohne die Mails vom Server abzurufen. Außerdem kann ausgewählt werden, welche Mails auf den eigenen Computer geholt werden.
IMHO (In my humble Opinion)
meiner bescheidenen Meinung nach
Information Broker
Beruf, der im Zuge der Entwicklung der Datenautobahn größere Bedeutung erlangt hat. Als digitaler Pfadfinder recherchiert ein Information Broker im Auftrag im Internet und in Datenbanken.
Infotainment
Kunstwort aus Information und Entertainment, Bezeichnung für eine multimediale Kommunikationsform, bei der Informationszuwachs mit Unterhaltung verbunden ist.
Infotisement
Mischung aus Information und Werbung, beispielsweise das Angebot von detaillierten Unternehmens-, Produkt- und Preisinformationen in einem Katalog.
Inkubator
In einem Brutkasten wird Firmengründern betriebswirtschaftliches und rechtliches Know-how sowie Logistik zur Verfügung gestellt. Die Investoren gehen meist auch kleinere finanzielle Beteiligungen ein. Siehe auch Venture Capital.
Instant Messenger (Eilbote)
Software, die dem Nutzer sofort mitteilt, wenn Freunde oder Bekannte online sind, und über die kurze Nachrichten in Echtzeit übermittelt werden können. Wird zum Beispiel von AOL angeboten.
Interaktiv
Medien wie das Internet erlauben im Gegensatz zu klassischen Medien wie TV oder Print, dass der Nutzer in das Informationsangebot eingreift und den Ablauf selbst steuert.
Interaktives TV
Fernsehen, das im Gegensatz zum Broadcast-TV einen Rückkanal hat: Via Settop-Box können die Zuschauer den Programmablauf steuern oder Programme ihrer Wahl anfordern.
Intercast
Insbesondere vom Chiphersteller Intel entwickelte und propagierte Methode, mit der man im Internet ein speziell zubereitetes TV-Angebot abrufen kann. Bei Intercast werden die Informationen wie bei Videotext über die so genannte Austastlücke eines Fernsehsenders gesendet. Benötigt wird dazu eine TV-Karte für den PC und der von Intel entwickelte Intercast-Chip.
Interface
Schnittstelle, Austauschpunkt.
Interlace
Verfahren, das den Bildschirm in Zeilen aufteilt und es so ermöglicht, dass zunächst alle geraden, anschließend alle ungeraden Bildschirmzeilen aufgebaut werden. Bestandteil des Grafikformats GIF 89a.
Internet
Weltweit größtes Online-Informationssystem, ein Verbund von mehreren Millionen Computern. In der Gründungsphase des Internet (1969) stand zunächst die militärische, später die wissenschaftliche Nutzung im Vordergrund. Mittlerweile nutzen mehrere hundert Millionen Menschen die Services des Internet. Im Gegensatz zu kommerziellen Online-Diensten hat das Internet keinen offiziellen Betreiber. Das World Wide Web, das häufig mit dem Internet gleichgesetzt wird, ist nur eines von vielen Angeboten. Weitere wichtige Internet-Dienste sind: E-Mail, FTP, Gopher und IRC. Wer das Internet nutzen möchte, kann sich bei einem Online-Dienst oder direkt bei einem Provider anmelden.
Internet 2
Noch im Teststadium befindlicher Nachfolger des jetzigen Internet, der vor allem über deutlich höhere Übertragungskapazität verfügen soll. Dadurch würden beispielsweise Anwendungen wie Videos in TV-Qualität möglich. Wird vor allem an Universitäten erprobt und sowohl von der öffentlichen Hand als auch von Unternehmen finanziert.
Internet Nanny
Programm, mit dem Eltern ihren Kindern den Zugriff auf bestimmte Internet-Angebote sperren können.
InterNIC
Organisation, die für die Vergabe der Top Level Domains .com, .net und .org zuständig ist. Betreiber eines Whois-Servers. Siehe auch NIC.
Interstitial (Zwischenräume bildend)
Unterbrecherwerbung. Ruft der User eine bestimmte Webseite auf, wird ihm anstelle der Zielseite zunächst eine Bildschirm-füllende Werbung präsentiert. Siehe auch Pop-up-Advertisement.
Intranet
Ein auf der Internet-Technologie basierendes firmeninternes Netz mit Gateway zum Internet.
IP (Internet Protocol)
Internet-Standard. Teil von TCP/IP.
IP-Adresse
Einmalige Kennzeichnung für einen Computer, d.h. eine Website im Internet. Sie besteht aus einer Folge von vier Zahlen zwischen 0 und 255, die durch Punkte voneinander getrennt sind. Als Äquivalent dafür werden meist Domains verwendet. Beispiel: Hinter der numerischen Adresse "195.122.56.45" verbirgt sich die Domain "Horizont.net".
IRC Internet Relay Chat
Ä lteste Form des Internet-Chats: User kommunizieren miteinander in Echtzeit mittels Computertastatur. Dazu dienen spezielle IRC-Server, die über mehrere Tausend Chat-Kanäle verfügen können. Heute sind viele Chats nicht mehr IR-Chats, sondern Web-Chats, die mithilfe von Java oder Javascript über einen Browser stattfinden.
ISDN (Integrated Services Digital Network)
ISDN besitzt im Vergleich zur analogen Übertragung eine höhere Datentransferrate (64.000 bps) und ermöglicht die gleichzeitige Abwicklung von Diensten wie Online-Kommunikation, Telefax und Telefon.
ISO (International Organization for Standardization)
Organisation aus 89 Mitgliedsländern, die sich um weltweite Industrienormen (z. B. Kommunikationsstandards) bemüht.
ISO 9660
ISO-Standard für CD-Rom-Aufzeichnungen. Regelt die Dateistruktur, das Verzeichnisformat und Copyrighteintragungen.
ISO-Schichtenmodell
Standard für den Datenaustausch innerhalb eines Netzwerkes, nach dem einzelne Schichten bei wachsender Abstraktion aufeinander aufbauen. Die unterste Schicht bildet die physikalische, die oberste die Anwendungsschicht.
ISP (Internet-Service-Provider)
Anbieter eines Internet-Zugangs, meist kurz Provider genannt.
IT
Abkürzung für Informationstechnologie.
ITU (International Telecommunication Union)
Internationale Vereinigung der Telekommunikationsunternehmen.
IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern)
Seit Oktober 1997 überprüft die IVW nicht nur die Reichweiten der klassischen Print-Medien, sondern auch die Reichweiten der Online-Angebote.
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