Hacker
Eindringlinge in fremde Computersysteme. Manche wollen lediglich
Sicherheitslücken aufdecken, andere die Systeme manipulieren
oder lahmlegen. Siehe auch DoS. |
Handheld
Oberbegriff für schnurlose Handcomputer. Passen in Jackentaschen
und bieten Adress- und Notizbuch, Terminverwaltung, teilweise
auch Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Zunehmend mit
Internet-Zugang. Marktführer ist die Firma 3Com. Siehe PDA. |
Handshake
Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluss über die serielle
Schnittstelle, etwa zwischen Modem und
Computer, steuert. |
Hardcopy
Ausgedruckte Vorlage, im Gegensatz zur Bildschirmdarstellung. |
HBCI (Homebanking Computer-Interface)
Ein vom Zentralen Kreditausschuss der Deutschen Banken (ZKA)
definierter Standard für Bankgeschäfte per Internet. Er soll
Transaktionen sicher und weniger umständlich machen. |
HD (High Density)
Indikator für die Schreibdichte auf Disketten und CD-Roms. |
Header (Kopfteil)
Anfangsteil einer Website oder
einer E-Mail,
der Informationen zu Absender, Empfänger oder auch zur Fehlerkontrolle
enthält. |
Hit
Veralteter Begriff der Online-Messung. Gemessen wurden die Zugriffe
auf die Dateien einer Website,
eine umstrittene Prozedur, da bei jedem Zugriff auf eine Online-Seite
je nach deren Zusammensetzung aus Bild-, Text- oder Ton-Dateien
auch unterschiedlich viele Hits erzeugt wurden. |
Hoax (Jux, Schwindel)
Vorgebliche Virenwarnung per E-Mail, die schwere Schäden am System
prophezeit und meist mit der Bitte endet, die "Warnung" an weitere
Adressaten zu verschicken. Beruft sich häufig auf "Autoritäten" der
Online-Welt (z.B. AOL oder Microsoft). Tatsächlich handelt es
sich bei einem Hoax nur um einen Kettenbrief. |
Homebanking
Serviceleistung von Finanzinstituten, die es ihren Kunden ermöglicht,
ihre Bankgeschäfte vom eigenen Computer aus zu erledigen. Homebanking
verhalf dem Online-Dienst T-Online zum
Durchbruch in den Massenmarkt. |
Homepage
Eingangsseite einer kompletten Website. |
Horizontale Sites
Webpräsenzen, die sich an das breite Publikum wenden. Bislang
konzentriert sich der Großteil der Werbespendings auf horizontale
Sites. Gegensatz: vertikale
Sites. |
Host Gastgeber
Ein Rechner, der Daten und Dienstleistungen zur Verfügung stellt.
Der Datenbankanbieter Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag beispielsweise
legt die Volltext-Archivbank von HORIZONT beim Host Genios (Verlagsgruppe
Handelsblatt) auf. |
Hotlist
Individuell zusammenstellbare Liste von häufig aufgesuchten Websites in Browsern oder
Information-Manager-Software (z. B. in CompuServe).
Aus der Hotlist lassen sich die Online-Angebote direkt aufrufen. |
Hotspot
Ort (z.B. Hotel, Flughafen, Bahnhof), an dem ein WLAN zur
Verfügung steht. |
HSCSD (High Speed Circuit Switched Data)
Kanalbündelung in GSM-Netzen,
die Datenübertragungsraten von bis zu 57,6 Kilobits pro
Sekunde und damit nahezu ISDN-Geschwindigkeit
erlaubt. |
HTML (HyperText Markup Language)
Die Sprache, in der die Webseiten editiert
werden. Prinzipiell handelt es sich bei HTML um ein Bündel von
Formatierungsanweisungen. Diese Tags sind
in die Webseiten eingebettet und formatieren den Text. Außerdem
dirigieren sie die Darstellung und Positionierung von Grafiken
und anderen nicht-textlichen Elementen. |
HTML-Banner
Weit verbreiteter Rich-Media-Banner.
Ist in HTML programmiert, kommt darum ohne Plug-in aus
und erlaubt – im Vergleich zu statischen und animierten Bannern – mehr
Interaktivität. So kann zum Beispiel auf dem Banner ein kleines
Spiel gespielt werden. |
HTML-Editoren
Software-Programme zur Erstellung von HTML-Seiten. |
HTTP (HyperText Transfer Protocol)
Das im Internet verwendete Übertragungsprotokoll.
Mit den ersten vier Buchstaben jeder URL teilt
der Client dem Server mit,
dass für die Kommunikation zwischen den Rechnern das Hypertext Transfer
Protocol genutzt werden soll. Unter Verwendung dieses Protokolls
decodieren die Browser HTML-Tags und
stellen die HTML-Dokumente dar. |
Hybrid-CD
Ursprünglich die Bezeichnung für eine CD-Rom,
die sowohl auf einem Macintosh- als auch einem Windows-Rechner
eingesetzt werden kann. Inzwischen auch Bezeichnung für CD-Roms,
die Offline-Anwendungen
mit Online-Anbindung
ans Internet oder
einem Online-Dienst kombinieren. |
Hyperlink
Eine hervorgehobene Text- oder Bildstelle auf einer Webseite,
die beim Anklicken ein weiteres Dokument aufruft. Oft einfach
nur Link genannt. |
Hypermedia
Im Unterschied zu Hypertext-Systemen
verknüpft Hypermedia nicht nur Text-, sondern auch Bild- und
Ton-Dokumente. Beispiel für ein Hypermedia-System ist das World
Wide Web. |
| >> nach
oben |