D-Cinema
Digitales Kino. Meint die vollständige Digitalisierung der gesamten
Herstellungskette eines Kinofilms – von der Kamera über Produktion
und Postproduktion bis zu Vertrieb und Wiedergabe. |
D-Kanal
Der D-Kanal ist bei ISDN für
den Verbindungsaufbau und die Steuerdaten zuständig. |
D-Netz
Oberbegriff für digitale Mobilfunknetze in Deutschland, die auf
dem GSM-Standard
basieren. Das D1-Netz wird von der Telekom betrieben, das D2-Netz
von Mannesmann Mobilfunk. |
D/A-Wandler (Digital/Analog-Wandler)
Gerät, das ein digitales Eingangssignal in ein analoges Ausgangssignal
umsetzt. |
Data-Mining
Eine Voraussetzung für das Direktmarketing: die Aufbereitung
und Auswertung von Daten, die Nutzer hinterlassen haben. Mit
dem Verkauf dieser Daten werden Erlöse erzielt. |
Data-Warehouse
Pool mit gespeicherten Nutzerdaten. |
Datenautobahn
Eindeutschung des amerikanischen Begriffs Information Superhighway.
Bezieht sich häufig aufs Internet,
gemeint ist damit aber generell die Möglichkeit, Informationen
und Daten mit hoher Geschwindigkeit zu übertragen. |
Datenhandschuh
Ein mit Sensoren ausgestatteter Handschuh, der Bewegungsabläufe
von Hand und Fingern erkennen kann und an Virtual-Reality-Anwendungen
weitergibt. Somit wird das Interagieren mit 3D-Umgebungen und
3D-Objekten möglich. |
Datenkompression
Verfahren, elektronische (digitale) Daten in ihrem Umfang zu
reduzieren, um diese schneller transportieren zu können und
um Speicherkapazität zu sparen. |
Datenschutz
Um den Missbrauch personenbezogener Daten zu verhindern, wurde
1977 das BundesDatenSchutzGesetz (BDSG) verabschiedet, das
1990 grundlegend überarbeitet wurde. |
Datex-J (DATa EXchange für Jedermann)
Paketvermittelndes Datennetz der Deutschen Telekom AG.
Vorläufer von T-Online. |
Datex-L (DATa EXchange Line switching)
Leitungsvermittelndes (Standleitungs-) Datennetz der Deutschen
Telekom AG. |
Datex-M (DATa EXchange Multimegabits)
Paketorientiertes Hochgeschwindigkeitsnetz mit bis zu 140
Mbit/s Übertragungsrate. SMDS-Produkt
der Deutschen Telekom AG. |
DAU
Dümmster anzunehmender User. In Chats meist
als Beleidigung gemeint, ansonsten auch ironische Bezeichnung
für Anwender, die von technischen Geräten verlangen, dass sie
nützlich und problemlos zu bedienen sind. Gegenstück zum Technikfreak.
Siehe auch Usability. |
De-CIX
"
De" steht für Deutschland, "CIX" für Commercial Internet eXchange.
Zentraler deutscher Internet-Knoten in Frankfurt, über den der
Großteil des hiesigen Traffics fließt. Siehe auch CIX. |
Debug
Einen Bug beseitigen. |
Decoder
Auf einen bestimmten Online-Dienst abgestimmtes
Programm zur Verwaltung der Information, wie z. B. T-Online-Decoder, WWW-Browser und
CIM (CompuServe Information Manager). |
DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications)
Digitaler Funkstandard, der vor allem bei Haustelefonanlagen
und schnurlosen Telefonen, bisweilen auch für Modems
verwendet wird. Die DECT-Frequenzen liegen zwischen 1,88
und 1,90 Gigahertz. Der Standard erlaubt Übertragungsraten
bis zu 288 Kbit/s, teilweise bis zu 2 Mbit/s. |
Deep Link
Hyperlink,
der nicht auf eine Homepage verweist,
sondern auf „tiefer" liegende Webseiten einer Website. |
Default (Voreinstellung)
Standardeinstellung eines Programms, die vom Nutzer geändert
werden kann. |
DeNic
Deutscher Ableger des InterNIC.
Die Mitglieder sind ISP.
Zuständig für die Vergabe von Domains unterhalb der Top
Level Domain .de und Betreiber des entsprechenden Domain
Name Servers. Internet-Adresse: http://www.denic.de. |
Deutscher Direktmarketing-Verband
Die Direktmarketing-Experten vom DDV betrachten das Internet als
Dialog-Medium par excellence. Internet-Adresse: http://www.ddv.de/ |
Deutscher Multimedia-Verband
Der im August 1995 gegründete Deutsche Multimedia-Verband (DMMV)
versteht sich als Interessenvertretung von Multimedia-Unternehmen
gegenüber Politik, Industrie, Behörden und Presse. Internet-Adresse:
http://www.dmmv.de. |
DFÜ
Datenfernübertragung. |
DHTML
Dynamic HTML.
Hier bewegt sich ein freies Objekt über die Webseite – am Rand
des Contents oder über ihn hinweg. Beispiel: Ein Hase hoppelt
aus einem Banner über den Bildschirm. |
Dial-Up
Im Gegensatz zu einer Standleitung wird
hier eine Verbindung zum Internet über eine Telefonleitung durch
Anwählen hergestellt. |
Dialer
Programm, das in den DFÜ-Einstellungen
eines Computers die Einwahl über eine 0190-Rufnummer hinzufügt.
Ursprünglich zur bequemen Abrechnung kostenpflichtiger Inhalte
wie Software gedacht, werden Dialer mittlerweile vor allem von
Betrügern genutzt: Sie installieren unaufgefordert eine 0190-Nummer
als Standard-Internetverbindung auf dem Computer des Users und
verursachen so immense Telefongebühren. Dialer lassen sich sowohl über
eine Website als auch via E-Mail verschicken. Zur Abwehr von
Dialern gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel die
Deaktivierung von Active
X und Javascript im
Browser und die Installation von Schutzprogrammen. |
Digital
Verarbeitung von Informationen, die auf der Binärlogik (0 oder
1) von Bits beruht. |
Digital Divide (digitale Spaltung)
Gemeint ist die sich abzeichnende Zweiklassengesellschaft der
Nutzer und Nicht-Nutzer neuer Medien. Die einen gehören zur
Wissenselite, die anderen zu den technologischen Analphabeten.
Ein Ausweg wäre die Entwicklung einfacher, von jedermann leicht
zu bedienenden Geräten und Systemen. |
Digital Rights Management (DRM)
Mit Systemen zur Rechteverwaltung soll die Verbreitung digitaler
Inhalte gesteuert und überwacht werden. DRM steht im Spannungsfeld
zwischen dem Schutz des Urheberrechts, der Verhinderung von
Raubkopien und der Einschränkung privater Nutzungsmöglichkeiten. |
Digitale Signatur
Die elektronische Unterschrift macht übers Internet verschickte
Dokumente fälschungssicher. Wird bei einem Trust
Center beantragt und kann dort vom Geschäftspartner nachgeprüft
werden. |
Disappearing Computer (verschwindender Computer)
Eine Vision für die nahe Zukunft: Das Elektronengehirn
ist nicht mehr als solches erkennbar (wie ein PC oder ein
Laptop), sondern in allen möglichen Alltagsgegenständen
(wie Möbeln, Kleidung und Fahrzeugen) integriert und damit
zwar auf den ersten Blick unsichtbar, aber allgegenwärtig.
Siehe auch Wearable. |
Disclaimer (Haftungsausschlussklausel)
Mit einem Disclaimer erklären sich Betreiber einer Website als
nicht verantwortlich für die Richtigkeit der publizierten Inhalte,
insbesondere für den Content verlinkter Webseiten. Damit wollen
sie sich vor juristischen Problemen (etwa Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen
und Schadenersatzforderungen) schützen. Die Rechtswirksamkeit
von Disclaimern ist umstritten, teilweise sogar zweifelhaft.
Zumindest müssen Disclaimer auch den Anforderungen der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen (AGB) genügen. |
Distributed Computing (verteiltes Rechnen)
Mit Distributed Computing lassen sich sehr komplexe Rechenaufgaben
lösen. Diese werden nicht auf Großrechnern abgearbeitet,
sondern in kleine Päckchen aufgeteilt und auf eine Vielzahl
von (Home-)PCs geschickt. Dort nutzen die Päckchen nur
die Zeit, in der der PC ansonsten inaktiv wäre. Die Aufgaben
und die Ergebnisse werden meist via Internet versandt.
Siehe Grid. |
Dithering
Verfahren, bei dem Pixeln eine
Zwischenfarbe zugewiesen wird, um mehr Farben zu simulieren,
als tatsächlich vorhanden sind. |
DocMaster
Redakteur, der die Inhalte eines Online-Auftritts generiert und
für die Aktualität des Inhalts verantwortlich ist. |
Document
Jede Webseite bzw.
jede HTML-Datei
wird gewöhnlich als Dokument bezeichnet. |
Domain
Weltweit eindeutiger Name einer IP-Adresse,
der als leichter zu merkendes Äquivalent für die Ziffern-Kennung
dient. Eine Domain besteht zumindest aus 2 Bestandteilen: der Second
Level Domain (SLD) und der Top
Level Domain (TLD). Dabei steht die SLD zwar vor der TLD,
ist aber in der Hierarchie der untergeordnete Teil, der Second
Level. Beispiel: In www.horizont.net ist "horizont" die SLD, "net" die
TLD. Siehe auch Subdomain. |
Domain Name Server
Ein Server,
der Domains in
numerische Adressen umwandelt und umgekehrt. Siehe auch IP-Adresse. |
DOS (Disk Operating System)
Lange Zeit dominierendes Betriebssystem von Microsoft, inzwischen
vom multimediafähigen Windows abgelöst. |
DoS (Denial of Service)
Dienstverweigerung aufgrund einer Hacker-Attacke,
bei der Web-Server mit so großen Datenmengen überflutet werden,
dass sie in die Knie gehen. Bislang ungelöstes Sicherheitsproblem,
das erstmals Anfang des Jahres 2000 für Schlagzeilen sorgte,
als mehrere große US-Online-Firmen für Stunden lahm gelegt waren. |
Dot
Manche mögen's Englisch: Ein Dot ist ein Punkt in einer Webadresse. |
Dotcom
Bezeichnung für eine Firma, die ihre Geschäfte hauptsächlich
via Internet abwickelt. Amazon z. B. ist ein Dotcom-Unternehmen.
Siehe auch Dot und Com. |
Dotcorp
Kunstwort aus Dotcom und
Corporation. Gemeint sind die Online-Ableger großer Unternehmen. |
Dotgone
Ein Pleite gehendes oder gegangenes Dotcom.
Berühmte Beispiele sind der britische Modeshop Boo.com und der
amerikanische Lebensmittelhändler Webvan. Boo.com setzte mehrere
Millionen Mark in den Sand, Webvan ein paar Milliarden. |
Double Opt-in
Ein User, der sich mit seiner Adresse in einen E-Mail-Verteiler
eingetragen hat (Single Opt-in), erhält durch eine Bestätigungs-Mail
die Möglichkeit, sich sofort wieder auszutragen oder erneut
sein Einverständnis zum Empfang von Newslettern und E-Mails
zu erklären. Das Double Opt-in gewährt Schutz vor Spam und
gibt Versendern von E-Mails mit kommerziellen Inhalten Rechtssicherheit.
Siehe auch Opt-in. |
Download (Herunterladen)
Im Internet
und bei Online-Diensten können
Daten oft kostenlos auf die Festplatte des Computers heruntergeladen
und damit kopiert werden. Downloaden ist
ein wichtiger Nutz- und Zusatzwert des Internet. |
Downstream
Datenempfang. Gegensatz: Upstream. |
DPI (Dots per inch)
Punkte pro Zoll. Maßeinheit für die Bildauflösung bei Druckern,
Monitoren und Scannern.
Dpi gibt an, in wie viele Bildpunkte (Pixel)
pro Inch (2,54 cm) ein Bild geteilt wird. Auflösung bedeutet
dabei die Anzahl der Bildpunkte pro Quadratzentimeter. |
Drag & Drop (Ziehen & Loslassen)
Ursprünglich von Apple entwickelte intuitiv angelegte Arbeitstechnik
am Computer, bei der Elemente durch Bewegung auf dem Bildschirm
bearbeitet werden können. |
DSA (Digital Signature Standard)
Standard zur sicheren Identifizierung des Absenders einer Nachricht
in Netzwerken. |
DSL (Digital Subscriber Line)
Oberbegriff für mehrere Technologien zur schnellen Datenübermittlung,
die mindestens die doppelte ISDN-Geschwindigkeit
erreichen, in der Regel sogar ein Zigfaches davon. Manche Anbieter
offerieren bis zu 8 Megabit pro Sekunde, das entspricht der 125-fachen
ISDN-Geschwindigkeit. Siehe ADSL und SDSL. |
DSP (Digital Signal Processor)
Dient der Aufbereitung, Konvertierung und Modifizierung von Datenströmen.
Ermöglicht schnellen Datenfluss z. B. in Handys, Faxgeräten, Modems und
Soundkarten. |
DSS1
Besser bekannt unter Euro-ISDN und
als solches Leistungsprotokoll für ISDN. |
Durchbruch
1993 trat das Internet seinen
Siegeszug an. In diesem Jahr waren sowohl das World
Wide Web als auch der erste Browser Mosaic entwickelt.
Beide Standards ermöglichten den Durchbruch für kommerzielle
Anwendungen. Seither dient das Internet nicht mehr ausschließlich
der Forschung. |
Durchsatz
Bezeichnet die Datenmenge, die ein Modem pro
Zeiteinheit tatsächlich überträgt. Der Datendurchsatz wird gemessen
in bps. |
DVD (Digital Versatile Disk)
Sieht aus wie eine CD, fasst aber ein Vielfaches an Datenmenge,
nämlich bis zu 17 Gigabytes. Damit lassen sich z. B. auch Spielfilme
von mehreren Stunden Dauer aufnehmen. DVD-Player
können auch CD-Roms abspielen. |
DVD+R (DVD plus Recordable)
Leistungsdaten wie bei der DVD-R,
aber von anderen Herstellern produziert. Lässt sich dennoch von
den meisten Playern abspielen. |
DVD+RW (DVD plus Rewritable)
Leistungsdaten wie bei der DVD-RW,
aber von anderen Herstellern produziert. Lässt sich ebenfalls
nicht auf allen Playern abspielen. |
DVD-R (DVD minus Recordable)
Die nur einmal beschreibbare DVD fasst pro Seite bis zu 4,38
Gigabyte Daten - das entspricht 6 Stunden Video je Seite. Obwohl
nur von bestimmten Herstellern produziert, lässt sie sich mit
den meisten Playern abspielen. |
DVD-RAM (DVD-Random Access Memory)
Die DVD mit dem Direktzugriffsspeicher lässt sich rund 100.000-mal
beschreiben. Auf jede Seite passen bis zu 4,38 Gigabyte Daten.
Lässt sich nur in speziellen Playern abspielen. |
DVD-RW (DVD minus Rewritable)
Rund 1.000 Mal beschreibbare DVD mit einer Speicherkapazität
von 4,38 Gigabyte pro Seite. Lässt sich nicht auf allen Playern
abspielen. |
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