Cache
Zwischenspeicher auf der Festplatte eines Computers oder eines
externen Rechners. Dient der schnelleren Übertragung, da bei
dem Aufruf einer Seite diese aus dem Cache geladen wird. |
CAD (Computer Aided Design)
Computergestützte Konstruktion: Einsatz von Rechnern bei
der Konstruktion in Industrie und Dienstleistungsbereichen. |
Cadillac-Banner
Besonders lang gezogener horizontaler Banner,
der meist die gesamte Seiten- oder Frame-Breite
ausnutzt. |
Cardware
Public-Domain-Variante:
Der Autor der Software erwartet als Gegenleistung für ihre
kostenlose Nutzung lediglich eine "Karte", sprich ein Feedback
zur Software. |
Carrier
Träger- oder Tonfrequenz bei analoger Datenübertragung, auf die
sich zwei Modems für
den Datenaustausch einigen. |
Cartridge Kassette, Patrone
Gehäuse von auswechselbaren Speichermedien oder Vorratsbehälter
für den Toner eines Druckers. |
CAS (Computer Aided Selling)
Computerunterstützte Verkaufsprogramme. |
Cascading Style Sheets "Fortlaufende Stilvorlagen"
Vom W3C verabschiedeter
Standard zur seitenunabhängigen Zuweisung von Eigenschaften
(etwa Schriftattribute und Positionierung) an HTML-Objekte.
Die Eigenschaften werden in einem zentralen Dokument festgelegt
und gelten für alle HTML-Seiten, die mit dieser Stilvorlage
verknüpft sind. Da sich jedoch nicht alle Browser an
die Vorgaben halten, kann es Darstellungsprobleme geben. |
CAVE Cave Automatic Virtual Environment
Raum, in dem eine dreidimensionale Virtual
Reality vorgespiegelt wird. Dazu werden Bilder auf
Boden und Wände projiziert, die dem jeweiligen Blickwinkel
des Besuchers angepasst werden. |
CC (Carbon Copy)
Was bei einer Schreibmaschine der "Kohlepapier-Durchschlag" war,
ist bei einer E-Mail die
Kopie an weitere Empfänger. Die Adressaten der CC sind für jeden
Empfänger sichtbar. Gegensatz: #BCC#. |
ccTLD (country code Top Level Domain)
Länderkennzeichnung einer Top
Level Domain: letzter Teil, der aus zwei Buchstaben
besteht. Beispiele: .at (Österreich), .ch (Schweiz), .de
(Deutschland), .uk (United Kingdom/Großbritannien). Siehe
auch Country
Code. |
CD-Brenner
Gerät, das das Beschreiben von CD-Roms erlaubt.
In die reflektierende Oberfläche werden mit einem Laserstrahl
Löcher eingebrannt, die wiederum mittels eines schwach energetischen
Laserstrahls gelesen werden können. |
CD-I (Compact Disk Interactive)
Von Philips entwickelter Standard für eine Multimedia-Technologie,
bei der sowohl Audio-CDs wie Video-CDs abgespielt werden können. |
CD-R (Compact Disk Recordable)
Einmalig mit einem sog. CD-Brenner beschreibbare
CD, die anschließend in jedem CD-Rom-Laufwerk gelesen werden
kann. |
CD-Rom (Compact Disk - Read only Memory)
Datenträger, der nur gelesen werden kann, Löschen oder
Verändern von Dateien nicht zulässt. Gängige Speicherkapazität:
bis zu 682 Megabyte. |
CD-RW (Compact Disk ReWritable)
Mehrfach wieder beschreibbare CD. Wird gelegentlich noch als
CD-E (CD-Erasable) bezeichnet. |
CeBIT (Centrum Büro Information Telekommunikation)
Abkürzung für die größte Computermesse der Welt in Hannover. |
CEPT (Conférence Européenne des Administrations des
Postes et des Télécommunications)
1983 eingeführter Darstellungsstandard. Der Zeichenvorrat
umfasst circa 300 Zeichen. CEPT ist neben KIT einer
der beiden Oberflächenstandards von T-Online. |
CERN (Centre Européenne pour la Recherche Nucléaire)
Am Europäischen Kernforschungszentrum in Genf wurde 1991
die grundlegende Software für das World Wide Web entwickelt. |
CGI (Common Gate Interface)
Schnittstelle, über die WWW-Server Daten
mit externen Programmen austauschen, beispielsweise bei Datenbankanfragen. |
Chat (Plaudern, schnattern)
"
Live"-Online-Kommunikation mittels Tastatur zwischen mindestens
zwei Teilnehmern. |
Chatbot
Kurzwort aus Chat und Roboter. „Intelligente" Computerprogramme
im Internet, mit denen der User quasi wie mit einer echten Person
plaudern kann. Grundlage von Chatbots sind Datenbanken. Häufig
sind diese mit Call-Centern verknüpft: Weiß die Datenbank keine
Antwort, schaltet sich ein Call-Center-Agent in den Chat ein.
Meist werden Chatbots als virtuelle Kundenberater eingesetzt.
Da sie am Bildschirm des Users in der Regel als animierte Wesen
erscheinen, werden Chatbots häufig mit Avataren gleichgesetzt. |
Chip
Integrierte Schaltung, deren Bauelemente wie Transistoren, Dioden
und Widerstände auf Siliziumplättchen aufgebracht sind. |
CHTML (Compact HTML)
Ableger von HTML,
der für I-Mode entwickelt
wurde. Mit ihm lassen sich Internet-Inhalte auf Handys oder Handhelds
darstellen. Anders als beim WAP-Standard WML müssen
bestehende Webseiten mit CHTML nicht komplett umprogrammiert
werden. Ebenso wie WML liefert CHTML Internetseiten allerdings
nur in einer abgespeckten Version. Es unterstützt beispielsweise
keine verschiedenen Schriften, keine Frames und Stylesheets,
kein JPEG,
wohl aber GIF. |
CIX (Commercial Internet eXchange)
Vereinbarung zwischen Internet-Service-Providern über
den kommerziellen Gebrauch des Internet. |
Clickable Image Map
Eine Grafik mit mehreren anklickbaren Flächen, die jeweils auf
unterschiedliche Seiten eines Online-Angebots führen. |
Clicks and Mortar
Bezeichnung für Firmen, die aus der Old
Economy stammen, aber das Internet und die Vorteile der New
Economy nutzen. Siehe Bricks
and Mortar. |
Clickstream "Klickkette"
Auf einer Website zurückgelegter Weg, bis der Nutzer zur gewünschten
Information findet. |
Clickthrough "Klickdurchgang"
Zahl der Nutzer, die auf eine Werbefläche klicken und dadurch
auf der Website des Werbungtreibenden landen. |
Client
Programm, mit dem Informationen von einem Server abgerufen
werden können. Ein Browser beispielsweise
ist ein Client-Programm, das die Seiten eines World-Wide-Web-Servers
anzeigen kann. |
Client/Server
Vorgang, der die Interaktion zwischen Client und Server betrifft.
Ein Client ruft eine Dienstleistung ab, die der Server bereitstellt. |
Codec
Kunstwort aus Coder und Decoder. Interface für
die Umwandlung (Kodierung) analoger in digitale Signale und umgekehrt. |
Com (Company, Commercial)
Top
Level Domain (TLD) von (internationalen) Unternehmen. |
COM-Datei
Vorläuferform von EXE-Dateien, die von Windows nach
wie vor unterstützt wird. Eignet sich als Trojaner,
da viele Nutzer das Dateiformat COM nicht mehr kennen und glauben,
es handele sich um die Top
Level Domain .com. |
CompuServe
1979 gegründeter amerikanischer kommerzieller Online-Dienst,
der zu den größten Providern weltweit
zählt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt im Business-to-Business-Bereich.
Im Sommer 1997 wurde CompuServe vom Konkurrenten AOL übernommen. |
Conference
Forum oder Nachrichtenbereich in einem Konferenznetz. Jede Konferenz
ist einem bestimmten Thema vorbehalten und kann in weitere
Unterthemen gegliedert sein. |
Connect Time (Verbindungsdauer)
Zeit, die man online im Internet verbringt. |
Content Pages
Alle Seiten einer Online-Präsenz,
bei denen es sich nicht um reine Werbe- oder Navigationsseiten
handelt. Das IVW-Verfahren
zählt ausschließlich Content Page
Impressions. |
Content-Management-System
Wer viele Inhalte ins Netz stellen will, braucht ein System,
das den Content managt. Die Systeme verwalten digitale Daten
jeglicher Couleur, also z. B. Web-Content, SMS, Teletext und
Videos. Medienhäuser nutzen Content-Management-Systeme, um
Inhalte nur einmal zu erstellen, aber auf mehreren Medien ausgeben
zu können. Oft auf der Basis von XML. |
Content-Provider
Lieferant von Inhalten, z. B. eine Redaktion oder ein Verlag. |
Content-Syndication
Mehrfachverwertung von Internet-Inhalten. Mögliche Erlösquelle
für Site-Betreiber neben Online-Werbung, E-Commerce und der Bezahlung
von Inhalten durch die User. |
Content-Syndication
Mehrfachverwertung von Internet-Inhalten. Mögliche Erlösquelle
für Site-Betreiber neben Online-Werbung, E-Commerce und der Bezahlung
von Inhalten durch die User. |
Cookie (Keks)
Browserspezifische
digitale Kennung, die auf der Festplatte des Nutzers gespeichert
wird. Cookies identifizieren nicht die Personen, sondern die
Browser, mit denen auf ein Internet-Angebot zugegriffen wird.
Marketern gibt ein Cookie z. B. Aufschluss darüber, wie lange
ein User auf
der Site war
und welche Sprünge er innerhalb der Site gemacht hat. Browser
lassen sich so konfigurieren, dass Cookies von Fall zu Fall
oder generell abgelehnt werden können. Manche Anbieter von
Websites verwehren dem User dann allerdings den Zugang zu ihrem
Auftritt. |
Couch-Potato (Couch-Kartoffel)
Gemeint ist der passive TV-Konsument im Gegensatz zum aktiven
Internet-User. Siehe Mouse-Potato. |
Counter (Zähler)
Führt Buch über die Zahl der Zugriffe auf eine Website. |
Country Code (Landescode)
Teil einer Internet-Adresse bzw.
eines Domain-Namens,
der zur Länderkennzeichnung dient, wie z. B. ".de" für Deutschland. |
CPC (Cost per Click)
Abrechnungseinheit für Online-Werbung. Berechnet wird die Anzahl
der Clickthroughs,
also wie oft von einer Online-Anzeige auf die Website des Werbungtreibenden
geklickt wird. |
cps (Characters Per Second)
Maßeinheit für die Geschwindigkeit der Datenübertragung von Zeichen.
Entspricht etwa einem Zehntel der bps. |
CPU (Central Processing Unit)
Hauptprozessor eines Computers. |
Cracker
Hacker,
dem der Nimbus der guten Absicht fehlt: Wenn ein Cracker in
fremde Computersysteme eindringt oder Programmcodes knackt,
tut er es um materieller Vorteile wegen - nicht selten gegen
Bezahlung. |
Crash (Unfall, Zusammenbruch)
Plötzlicher Totalausfall des Systems. |
Crawler
Programm, das für Suchmaschinen Websites nach
Schlagworten absucht oder Preisvergleiche in Internet-Shops anstellt.
Bedeutungsgleich mit Robot und Spider. |
CRM (Customer Relationship Management)
Oberbegriff für alle Maßnahmen zur Kundengewinnung und
-pflege. Ziel ist die individuelle Betreuung des Kunden. |
CU (See you)
bis dann |
CUL (See you later)
bis später |
Curtain-Banner
Web-Anzeige, die sich wie eine Jalousie herunterzieht ? entweder
automatisch beim Aufbau einer Website oder nach einem Klick
des Users. |
Cybermoney, -cash
Bezeichnung für virtuelles Geld oder Zahlungsmittel, die über
offene Netze wie das Internet geladen werden können. Cybermoney
ist nicht auf Kartensysteme, elektronische Geldbörsen oder Geldkarten
angewiesen. |
Cybernaut
Verknüpfung von Cyberspace und Astronaut. Nutzer, denen das Netz
zur zweiten Heimat geworden ist. Siehe auch Geek, Nerd und Netizen. |
Cyberpunk
Ursprünglich Spielart der Science-Fiction-Literatur, die 1984
durch den Kultroman "Neuromancer" von William Gibson populär
wurde. Später Bezeichnung für eine Subkultur, deren Anhänger
von modernen Technologien, insbesondere der virtuellen Realität,
fasziniert sind. |
Cyberspace
Der Oberbegriff für einen vom Computer erzeugten Erlebnisraum
ist eine Wortschöpfung des Science-Fiction-Autors William Gibson
(bekanntestes Buch: "Neuromancer"). Oft auch als Synonym für
das Internet verwendet. |
Cybersquatter
Internet-Hausbesetzer. Leute oder Firmen, die sich Markennamen
von Produkten, Unternehmen oder Privatpersonen als Webadressen
registrieren lassen, um mit deren Verkauf Reibach zu machen.
Gilt zumindest nach den Regeln der Icann als
illegal. |
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