B-Kanal
Ein Standard-ISDN-Anschluss
verfügt über zwei B-Kanäle zur Datenübertragung. Für die Steuerdaten
gibt es einen gesonderten D-Kanal, sodass Leistung von 60.000
bps ausgeschöpft werden kann. |
B2B (Business-to-Business)
Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Marktforscher prognostizieren,
dass in den kommenden Jahren bis zu 90 Prozent der Umsätze innerhalb
des E-Business auf
den B2B-Bereich entfallen werden. Unterschied: B2C. |
B2C (Business-to-Consumer)
Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden. |
Backbone
Zusammengeschaltete Hochgeschwindigkeitsleitung, die das Rückgrat
des Internet bildet. |
Backslash
Rückwärts-Schrägstrich ("\"). |
Banner
Werbefläche in einer Online-Publikation.
Es gibt statische Banner mit unbewegten 2D-Grafiken und animierte
Banner mit GIF,
interaktive Banner sind mit einem Link meist
zur Website des
Werbungtreibenden versehen. |
Baud
Maßeinheit für die Signalgeschwindigkeit bei der Datenübertragung
zwischen Modems beziehungsweise
Modem und Computer. Eine Baudrate von 28.800 besagt, daß 28.800
Signalwechsel in einer Sekunde stattfinden. Die Baudrate entspricht
nur dann der Maßeinheit bit pro
Sekunde (bps), wenn pro Signalwechsel ein Bit übertragen
wird. |
BBS (Bulletin Board System)
Mailboxsystem. |
BCC (Blind Carbon Copy)
Kopie einer E-Mail,
deren Adressat anonym bleibt. Gegensatz: BCC. |
Beamer
Datenprojektor, der die PC-Bildschirmoberfläche z. B. bei Powerpoint-Präsentationen
auf eine beliebige Fläche projiziert. |
Benefitting
Angebot einer Werbeinformation mit unmittelbarem Zusatznutzen
für den User. |
Benutzeroberfläche
Bildschirmdarstellung eines Programms. Standard ist die grafische
Benutzeroberfläche mit Menüs, Icons und
Dialogfeldern. |
Beta-Version
Noch mehr Fehler hat nur die Alpha-Version einer Software. Der
Hersteller unterzieht die Beta-Version dem Praxistest durch
ausgewählte Personen oder gar den Endkunden – die Beta-Tester,
die die Bugs aufspüren.
Auf die Beta-Version folgt in der Regel ein Release und schließlich
die Final Version. |
Betriebssystem
Grundlegendes Steuerungsprogramm eines Computers. Die wichtigsten
Betriebssysteme sind DOS, Mac OS,
OS/2, Unix und Windows. |
Big Blue
Spitzname für IBM, dessen Firmenlogo blau ist. |
Bildwiederholrate
Die Bildwiederholrate gibt an, wie oft pro Sekunde ein Bild auf
dem Monitor aufgebaut wird. Ab ca. 80 Hz wirkt das Bild für
das menschliche Auge flimmerfrei. |
Binary
Ü
bertragungsmodus im FTP:
Ins ASCII-Format
umgewandelte Datei (Text, Ton oder Bild). Binary ist auch eine
Slangbezeichnung für Pornobildchen. |
Bit (Binary digit)
Binäre Ziffer, kleinste Informationseinheit in der Computertechnik.
Die Daten, die ein Computer verarbeitet, bestehen alle aus Bits.
Ein Bit kann lediglich die Werte 0 und 1 annehmen, was den grundlegenden
Zuständen eines (Strom-) Schalters entspricht: 0 für Aus, 1 für
Ein. Acht Bits werden zu einem Byte zusammengefasst. |
Bitmap
Eine direkte Abbildung einer Pixelgrafik
im Arbeitsspeicher eines Computers oder einer Grafikkarte. |
BITNET (“Because It’s Time NETwork”)
Akademisches Netz zum E-Mail-
und Datei-Austausch mit eigenem Protokoll. |
Bitrate
Maßzahl für die Geschwindigkeit, mit der Daten von einem Modem übertragen
werden. Maßeinheit sind Bits pro
Sekunde. |
BLOB (Binary Large OBject)
Datenfelderbezeichnung in Datenbanken, die beliebig große
Binärdaten aufnehmen können. Daher werden Multimediadaten
in Datenbanken meist als BLOB gespeichert. |
Block
Methode der Datenübertragung, bei der Daten in einem Paket mit
immer derselben Anzahl von Zeichen übertragen werden, z. B. ein
64-Bit-Block. |
Blue Chips
Sind nicht etwa blau eingefärbte Siliziumplättchen, sondern die
wichtigsten Aktien eines Börsen-Indexes, zum Beispiel des Nemax 50.
Sie weisen eine höhere Marktkapitalisierung auf
als andere Anteilsscheine, einen höheren Bekanntheitsgrad, bessere
Wachstumsperspektiven und Dividendenzahlungen. |
Blue Ribbon
Initiative der US-Organisation Electronic Frontier Foundation,
die sich gegen Kontrolle und Zensur im Netz wendet. Adresse:
www.eff.org/br |
Bluetooth
Standard zur drahtlosen Kommunikation zwischen Endgeräten. Funktioniert
bis zu einer Entfernung von 10 Metern und soll den Kabelsalat
zwischen Rechnern, Telefonen und Peripheriegeräten beseitigen. |
Body
Teil einer Website oder
einer E-Mail,
der den eigentlichen Inhalt oder die Nachricht darstellt, im
Gegensatz z. B. zum Header. |
Bookmark (Lesezeichen)
Wichtiger Bestandteil eines Browsers,
mit dem IP-Adressen in
einer Datei gespeichert und so immer wieder aufgerufen werden
können. |
Booten
Das Betriebssystem laden, einen Computer starten. |
Bouncing (Aufprall)
Rücksendung einer E-Mail wegen
eines Fehlers. |
Bouncing-Banner
Web-Anzeige in der Art eines Pingpong-Balls: Prallt so lange
an den Rändern eines Frames oder
des Browserfensters ab, bis sie auf ihre Endposition hüpft. |
bps (#Bit?Bits# pro Sekunde)
Geschwindigkeit, mit der Daten über eine Leitung transportiert
werden. Höhere bps-Raten bedeuten auch schnellere Datenübertragung. |
Breitbandkommunikation
Datenübertragung mit hoher Geschwindigkeit: notwendig unter anderem
für die Übertragung von Bewegtbildern. |
Bricks and Mortar (Ziegel und Mörtel)
Im engeren Sinn Bezeichnung für Industriefirmen, im weiteren
für Unternehmen der Old
Economy. Siehe Clicks
and Mortar. |
Bridge (Brücke)
Netzwerkgerät, das mehrere LANs
miteinander verbindet. |
Broadcast (Breiter Wurf)
Ü
bertragung von Nachrichten und Informationen von einem Sender
an beliebig viele Nutzer, z. B. Rundfunk. |
Brownout
Spannungsabfall in der Netzkommunikation. Ursache ist meist der
Zusammenbruch eines Servers,
was in einer Art Kettenreaktion meist gleich mehrere Server überlastet,
wenn sie die Kommunikation aufrecht erhalten wollen. |
Browser
Software zur Navigation und zur grafischen Darstellung im World
Wide Web. Browser-Marken sind unter anderem Hot Java,
Microsoft Internet Explorer, Mosaic, Netscape Communicator
und Oera. |
BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)
Die Behörde beschäftigt sich mit Fragen der Datensicherheit.
Das BSI warnt u. a. vor dem Einsatz von Active
X und Javascript.
Internet-Adresse: http://www.bsi.de. |
BTW (By the way)
ü
brigens |
Btx
Onlinesystem
der Deutschen Telekom AG, das 1980 gegründet und ursprünglich
als TV-basiertes System geplant war. Der Aufbau im CEPT-Standard
wurde mit KIT multimedial erweitert.
Wird als T-Online vermarktet. |
Btx Plus
KIT-basiertes
Angebot in T-Online von Service-Provider 1&1
Telekommunikation. |
Buddy (Kumpel)
Clients verschiedener
Anbieter benachrichtigen einen Online-User, wenn Freunde und
Bekannte zur selben Zeit ebenfalls online sind. Die Buddy-Liste
wird vom User selbst angelegt. Die bekanntesten Buddy-Clients
sind ICQ von Mirabilis, AIM von AOL/Netscape und der Instant
Messenger von Microsoft. |
Buffer (Puffer, Zwischenspeicher)
Temporärer Arbeitsspeicher während einer Arbeitssitzung. |
Bug
Programmfehler. 1945 hat angeblich eine Wanze (engl.: bug) beinahe
einen IBM-Computer zerstört, was offensichtlich prägend für
die Fachsprache wurde. |
Bugfix
Software, die einen Bug beseitigt.
Wird häufig zum Download ins
Internet gestellt. |
Bulk-Mail
Weniger gebräuchliche Bezeichnung für Spam. Siehe auch Junk-Mail. |
Burn Rate
Geschwindigkeit, mit der vor allem Start-ups ihr
Kapital verbrennen. Die Ausgaben für Investitionen, Marketing
und Personal sind hoch, die Einnahmen fließen spärlich. Nur für
Wachstum statt für Umsatz und Gewinn zu sorgen, hat schon manches
Start-up in den Ruin getrieben. |
Bus
Sammelschiene auf dem Motherboard des
Computers, die den Prozessor z.
B. mit der Festplatte oder dem CD-Rom-Laufwerk
verbindet. |
Button (Knopf)
Bedienungselement und Schaltfläche, die bei einem Mausklick Aktionen
des jeweiligen Programms bewirkt. |
Byte
Einheit für die von einem Server übertragene
Datenmenge. Ein Byte sind acht Bits. |
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